Postpubertär vom Feinsten: Club heißt die neue, junge Uhr von NOMOS Glashütte. Beste Uhrmacherarbeit, preiswert, robust, mechanisch – und ganz schön schick. Für Jungs und Mädchen, Frauen wie Männer. Zum Abitur und auch noch danach.
Sonnenschliff auf dem Kronrad, Sekundenstopp, 17 Rubine, Glashütter Gesperr und Dreiviertelplatine – die Ausstattung des Handaufzugskalibers, das in dieser neuen Uhr arbeitet, klingt nach Luxus-Geschäften und Uhrenverkaufsstellen, die so teuer sind, dass man sich ohne Eltern-Verstärkung nicht rein traut. Selbst dann nicht, wenn man schon im 17. Semester Psychologie, Literatur und Recht studiert. Es klingt nach solchen Läden, in denen Teppiche liegen, die jedes Wort schlucken, wo man sich nie nach dem Preis zu fragen traute und sich, egal, was man trägt, immer schlecht angezogen fühlt.
Stimmt. In solchen Geschäften liegt die neue Uhr von NOMOS Glashütte. Nicht nur, aber eben auch. Doch: Anders als jene Zeitmesser, für die man Bausparverträge auflösen muss, mindestens, ist Modell Club von NOMOS Glashütte erschwinglich. "Die gute Uhr zum Abitur und zum Diplom" will die Manufaktur damit anbieten: etwas, was es auf dem Markt in dieser Art bislang nicht gibt. Denn so unübersichtlich das Angebot an bunten, billigen Batterieuhren auch sein mag – gute Uhren mit feinem Glashütter Werk, alltagstauglich, preiswert und schön schick, die gibt es bislang nicht. NOMOS Glashütte füllt diese Lücke mit der neuen Club in zwei Varianten: Es gibt die Uhr in Hell und in Dunkel. Die eine hat ein creméfarbenes Zifferblatt und schwarze respektive rote Zeiger, das Zifferblatt der anderen ist mit Ruthenium – einem dunklen Platinmetall – beschichtet.
Die Zeiger sind rhodiniert, mit Superluminova ausgelegt und leuchten wie Stunde und Minute nachts. Beide Club-Modelle haben ein gewölbtes Saphirglas, ein robustes Band aus Horween Shell Cordovan (dem exklusiven Leder vom Hinterteil texanischer Arbeitspferde), beide sind gleichermaßen zeitgemäß und zeitlos-schön, beide haben einen geschraubten Boden und sind wasserdicht bis 10 atm. "Postpubertär sind sie, denn es sind schon richtig erwachsene Uhren, die ein Leben lang halten und die man auch noch tragen kann, wenn das Studium lang, lang vorbei ist", sagt die Sprecherin der Manufaktur NOMOS Glashütte, Claudia Hoffmann. Und doch sind sie eben „nicht ganz so gesetzt wie das, was es sonst so an mechanischen Uhren gibt“. Nichts für Menschen, die lieber Statussymbole wünschen statt etwas mit Pfiff. NOMOS Glashütte feiert die neue Uhr. Mit einem neuen Club in Glashütte, der demnächst eröffnet wird. Club-Träger haben dort lebenslang freien Eintritt. Allerdings: Dafür muss man sich schon trauen. In den Laden mit den teuren Teppichen.
Nach dem Preis zu fragen, braucht man dafür nicht: 780 Euro kosten beide Modelle.