Brückentag am 18.Mai 2012

Fachbegriffe der Uhrentechnik

Spiralfeder (Spirale)

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Kleiner spiralförmig aufgerollte Feder, deren Enden an der Unruh, bezw. am Unruhkloben befestigt sind. Mit der Unruh ist die Spiralfeder das Regulierorgan der tragbaren Uhr. Die Ganggenauigkeit hängt zum Teil von ihrer Beschaffenheit ab.In den ersten Kleinuhren schwang die Unruh (Foliot) ohne Spiralfeder.

Wecker

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Vor der Industrialisierung wurden die Menschen auf dem Land von der Sonne, Tieren oder früher erwachenden Mitgliedern des Hofes geweckt. In den Städten besorgte dies der Stadtlärm, Kirchenglocken oder Nachtwächter. In Ermangelung genauer Uhren wurde jegliche Zeitplanung vergleichsweise locker gehandhabt.

Die Erfindung des Weckers wird Levi Hutchins aus Concord, New Hampshire (USA) zugeschrieben. Sein erster Wecker aus dem Jahr 1787 konnte allerdings nur um 4 Uhr morgens läuten - dies war die Zeit, zu der Hutchins aufstand...

Uhren mit Weckfunktion

Schwanenhals Feinreglage

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Schwanenhals-FeinreglageEine Reguliervorrichtung, die aus einer schwanenhalsförmigen Stahlfeder, einem Rücker und einer Stellschraube besteht. Durch Drehen der Schraube lässt sich der Gang der Uhr in sehr feinen Schritten regulieren.

Lepine

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Lepine TaschenuhrLepine ist eine Bauform für Taschenuhren, bei der die Sekundenanzeige in einer Linie mit der Aufzugswelle liegt, im Gegensatz zur Savonette. Somit ist die Aufzugskrone bei 12 Uhr, also oben angebracht, bei der Savonette ist die Sekundenanzeige um 90° zur Aufzugswelle versetzt. Lepine-Uhren sind gewöhnlich Modelle ohne Sprungdeckel und wurden in der Brusttasche einer Weste oder Jacke getragen, da hier keine Gefahr bestand, dass das Glas der Uhr beschädigt wurde. Die Savonette-Taschenuhren besaßen dagegen einen Deckel, da Gegenstände in der Tasche das Glas sonst hätten beschädigen können.

Die Bauform Lepine ist nach dem Französischen Uhrmacher Jean Antoine Lépine benannt.

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