Fachbegriffe der Uhrentechnik

Rattrapante (Chronograph-Rattrapante)

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Chronographen der kompliziertesten Form mit zwei Drückern und zwei zentralen Schleppzeigern: Chronographenzeiger und Schleppzeiger (Rattrapante). So können nicht nur Zwischenzeiten, sondern auch zwei Vorgänge mit zeitgleichem Beginn aber unterschiedlicher Dauer gestoppt werden. Durch nochmalige Betätigung eines Drückers wird erreicht das der Rattrapante den Chronographen zeiger wieder einholt.

rattraper - frz. wieder fangen; erwischen

Nivarox

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steht für Nicht VARiabel, OXidabel Legierung aus Eisen und Nickel mit Zusätzen von Chrom, Titan und Beryllium. Wegen ihrer guten antimagnetischen und temperaturkompensierenden Eigenschaften eignet sie sich sehr gut zur Herstellung von Unruhspiralen.

Monumentaluhren

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Monumentaluhren waren Uhrwerke mit erstaunlichen Ausmaßen, die um technische Raffinessen, so genannte Komplikationen, erweitert wurden. Sie ergänzten das einfache Ziffernblatt um vielseitige astronomische Anzeigen. So ließen sich bei Monumentaluhren zusätzlich zur Uhrzeit auch Wochentag, Monat, Jahr sowie die Mondphasen oder die jeweiligen Kirchenheiligen ablesen. Außerdem bereicherten Uhrwerke mit einem ausgetüftelten Glocken- und Figurenspiel viele Monumentaluhren. Sie setzten oft biblische oder religiöse Geschichten in Szene.

eine der bekanntesten / berühmtesten Monumentaluhren befindet sich in der gotischen Kathedrale Notre-Dame in Straßburg.

Marinechronometer

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Marinechronometer Auf Schiffen mitgeführte, sehr genau gehende, mechanische Uhren meist mit Chronometerhemmung. Sie dienen bei der Navigation auf See zur Längenbestimmung.

Der Chronometer muss zunächst an einem Ort, dessen Längengrad bekannt ist, mit der dortigen Zeit synchronisiert werden. Die spätere Messung erfasst die relative Änderung des Längengrades, indem die Zeit des Chronometers mit der jeweils örtlichen Zeit verglichen wird, die sich aus der Beobachtung der Sonne und Sterne ergibt.
Ein Zeitunterschied von vier Minuten entspricht einem Grad Längenunterschied. Somit ist es notwendig, dass die Uhr vom Zeitpunkt der Abreise bis zur Ankunft am nächsten genau lokalisierten Ort möglichst wenig von der richtigen Zeit abweicht, da es auf hoher See keine Möglichkeit gibt, ohne moderne technische Hilfsmittel  wie z.B. GPS die genaue Zeit des Ursprungsorts zu bestimmen.

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