Fachbegriffe der Uhrentechnik
Minutensprung
Eine Minutensprunguhr ist eine Uhr, bei der der Minutenzeiger nicht kontinuierlich voranschreitet, sondern alle 60 Sekunden auf den nächsten Minutenstrich weiterspringt. Es handelt sich in der Regel um Nebenuhren, die von einer Hauptuhr / Mutteruhr im Minutentakt gesteuert wird.
Komplikation
Die einfache Armbanduhr hat zwei oder drei Zeiger (ohne bzw. mit Sekundenanzeige). Dazu gibt es weitere sogenannte Komplikationen, also technische Features, wie:
- Minutensprung
- Datumsanzeige (1 bis 31)
- Große Datumsanzeige
- Automatischer Aufzug (Automatik)
- Wochentag
- Mondphase
- Zweite Zeitzone
- Anzeige für Gangreserve
- Stoppuhr (Chronograph)
- Rattrapante: Schleppzeiger-Chronograph, der Zwischenzeiten anzeigen kann
- 7-Tages-Werk: eine Feder, die 7 Tage statt 42h bis 48h Gangreserve bietet
- Wecker
- Tourbillon
- Vollkalendarium mit Monat, teils mit vierstelliger Jahreszahl
- Ewiges Kalendarium
- Repetition
Repetition - Repetitionsschlagwerk
Repetition (lat. „Wiederholung") Dieses Schlagwerk kann zu beliebiger Zeit durch Ziehen einer Schnur, Betätigen eines Knopfes oder Schiebers ausgelöst werden und dadurch die abgelaufenen Stunden, Viertelstunden oder auch die 5 Minuten bzw. Minuten auf Glocke, Tonfeder oder Amboss akustisch anzeigen. Der Schlag kann beliebig oft wiederholt werden.
Man unterscheidet folgende Arten von Repetitionen:
- Stundenrepetition
- Viertelrepetition
- Halbviertel- oder 7½-Minutenrepetition, auch Achtelrepetition
- Fünf-Minuten-Repetition
- Minutenrepetition
Repetitionen gelten aufgrund des hohen mechanischen Aufwands als wertsteigernde Komplikation bei mechanischen Uhren.
Seite 2 von 23






