Fachbegriffe der Uhrentechnik

Tourbillon

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Tourbillonfiligranes Drehgestell, in dessen Mitte die Unruh und seitlich die Hemmung lagern. Innerhalb einer bestimmten Zeitspanne dreht sich der Käfig einmal um seine Achse. Dadurch werden Schwerpunktfehler im Schwingsystem einer mechanischen Uhr kompensiert, da die Schwerkraft nun von allen Seiten gleichzeitig den Schwung von Unruh und Unruhspirale beeinflusst. Erfunden hat dieses der Uhrmacher Abraham Louis Breguet, der im Jahre 1802 das Patent dafür erhielt.

Taschenuhr

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Eine Taschenuhr ist eine Uhr, die so klein ist, dass sie (in der Regel an einer Kette) in einer Tasche getragen werden kann. Taschenuhren sind heute weitgehend aus der Mode und sind durch Armbanduhren ersetzt worden.

Die Entwicklung von Taschenuhren wurde möglich, nachdem im frühen 15. Jahrhundert der Federantrieb erfunden wurde. Die älteste erhaltene Uhr mit Federantrieb (und der zugehörigen Schnecke als Gangregulierung) stammt von ca. 1430 und ist als 'Uhr Philips des Guten von Burgund' im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg aufbewahrt. Bis zu dieser Zeit waren Uhren ausschließlich durch Gewichte zu betreiben.

Ich habe gelegentlich schöne Taschenuhren im Angebot.

Stutzuhr (Stockuhren)

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hierbei handelt es sich (im Verhältnis zu den Bodenstanduhren) kurze, scheinbar gestutzte Uhren. (engl. Bracket Clocks)

S.uhren werden unterschieden in Altaruhren, Figurenuhren, Pendulen, Portaluhren, Spiegeluhren, Tischuhren, Türmchenuhren und Zappler.

Große Bedeutung für die Entwicklung der Stockuhren hatte die Pendelkonstruktion des holländischen Physikers Christian Huygens (1629-1695). Charakteristisch für Stockuhren des 17. und 18. Jahrhunderts sind massive Messingwerke mit Spindelgang und Federantrieb mit Kette und Schnecke. Bedeutende Beispiele für meisterhafte Bracket Clocks stammen vom Londoner Uhrmacher Thomas Tompion (1639-1713).

Stoßsicherung

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So bezeichnet man die federnde Lagerung des Loch- und Decksteins in der sich in der Regel der Unruhwellenzapfen dreht. Zur Verringerung der Lagerreibung ist dieser Zapfen speziell geformt und daher bei Erschütterungen besonders bruchgefährdet. Die federnd gelagerten Steine sollen Stöße abfangen. Die Stoßsicherung wurde 1790 von Breguet erfunden, der sie „Parachute" (Fallschirm) nannte. Die Incabloc S. ist die heute gebräuchlichste Form der Stoßsicherung.

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