Fachbegriffe der Uhrentechnik

Genfer Siegel

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Geschrieben von: Hans-Werner Balster   
Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 12:28 Uhr
Qualitätssiegel mit dem Genfer Stadtwappen, mit dem nach einem Relement aus dem Jahre 1886 solche Uhren versehen werden dürfen, " bei denen durch eine offizielle Prüfung festgestellt wurde das sie alle Eigenschaften von Qualitätsarbeit besitzen, die einen regelmäßigen und dauerhaften Gang gewährleisten, und an denen ein Minimum an von der Prüfungskommision festgelegten Arbeiten von Handwerkern gemacht worden ist, die im Kanton Genf wohnen" Das Reglement wurde 1957 extrem verschärft.
 

Genfer Streifen

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Geschrieben von: Hans-Werner Balster   
Sonntag, den 01. Februar 2009 um 14:05 Uhr
rippenförmige Dekoration auf Brücken und Kloben feiner Uhren. Sie wird vor der galvanischen Bearbeitung erstellt.
 

Globenuhr (Globusuhr)

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Geschrieben von: Hans-Werner Balster   
Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 12:28 Uhr
Mechanisch angetriebener Globus der neben der Uhrzeit auch verschiedene astronomische Indikationen anzeigen kann.
 

Graham-Hemmung

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Geschrieben von: Hans-Werner Balster   
Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 12:30 Uhr
Ruhende Hemmung für ortsfeste Uhren

Graham HemmungDiese von George Graham um 1715 entwickelte Hemmung erlaubte den Bau sehr genau gehender Pendeluhren, wie sie noch bis in die jüngste Vergangenheit gefertigt wurden. Vornehmlich wurde diese Hemmung bei Wand- und Bodenstanduhren mit langem Pendel eingesetzt, wobei Präzisionsuhren mit Pendelamplituden von nur 1 ° arbeiteten. Die Hemmung besteht aus dem Ankerrad und dem mit dem Pendel verbundenen Anker, der mittels justierbarer stählerner Paletten oder seltener mit Rubinsteinen in das Ankerrad eingreift.

Funktionsweise: Während einer Pendelschwingung wird die Eingangspalette angehoben und der über die Hebefläche dieser Palette gleitende Zahn des Ankerrades erteilt dem Anker und damit dem Pendel einen Impuls.

Das für kurze Zeit ungebremste Ankerrad dreht sich in Uhrzeigerrichtung und fällt dann mit einem Zahn auf die Ruhefläche der Ausgangspalette. Während das Pendel noch weiter schwingt, ruht der Zahn des Ankerrades auf der Ausgangspalette, ohne dass das Rad eine Bewegung ausführt (deshalb ruhende Hemmung). Beim Rückschwingen des Pendels wird die Ausgangspalette angehoben und der bisher angehaltene Zahn gleitet nun über die Hebefläche dieser Palette, wobei er ebenfalls dem Anker einen Impuls erteilt.

 


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