Auf Schiffen mitgeführte, sehr genau gehende, mechanische Uhren meist mit Chronometerhemmung. Sie dienen bei der Navigation auf See zur Längenbestimmung.Der Chronometer muss zunächst an einem Ort, dessen Längengrad bekannt ist, mit der dortigen Zeit synchronisiert werden. Die spätere Messung erfasst die relative Änderung des Längengrades, indem die Zeit des Chronometers mit der jeweils örtlichen Zeit verglichen wird, die sich aus der Beobachtung der Sonne und Sterne ergibt.
Ein Zeitunterschied von vier Minuten entspricht einem Grad Längenunterschied. Somit ist es notwendig, dass die Uhr vom Zeitpunkt der Abreise bis zur Ankunft am nächsten genau lokalisierten Ort möglichst wenig von der richtigen Zeit abweicht, da es auf hoher See keine Möglichkeit gibt, ohne moderne technische Hilfsmittel wie z.B. GPS die genaue Zeit des Ursprungsorts zu bestimmen.
Siehe auch Russisches Marinechronometer






