Glashütte/Bangalore (Indien) – Eine gute Uhr zeigt nicht nur die genaue Zeit an, sie erfüllt ihren Besitzer auch mit einem gewissen Stolz. Besonders stolz dürfen die Träger des „Global Timer“ von Nautische Instrumente Mühle Glashütte sein, denn sie haben mit dem Kauf auch noch eine gute Tat unterstützt. Mühle spendet einen Teil des Verkaufserlöses zugunsten von Straßenkindern in Indien. Jüngst übergab Geschäftsführer Thilo Mühle einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an die Verantwortlichen des Kinderzentrums „Bosco“ im indischen Bangalore.

Vor rund drei Jahren stellten Mühle und der Lufthansa-Kapitän Carsten Göbel das Uhrenprojekt „Global-Timer“ auf die Beine. Der ideenreiche Uhrenfreund Göbel formulierte die Wünsche und Anforderungen eines Piloten an eine Uhr, die mit dem uhrmacherischen know-how von Mühle in einen serienreifen Zeitmesser umgesetzt wurden. Weil die Uhr der Lufthansa-Frachtmaschine MD 11 gewidmet war, die damals als Weltumrunder flog, gingen auch die Zeitmesser in die Luft. So machten sich 1.111 Exemplare der limitierten Edition auf verschiedenen Flügen zu einer Reise über rund 40.000 Meilen auf. Dass die Uhr einmal um die Welt flog, ist durch ein Zertifikat bestätigt, unterzeichnet von einem Lufthansa-Piloten.

Die gute Idee mündet nun auch in eine gute Tat, wie Kapitän Göbel sagt: „Es war von Anfang an klar, dass nicht nur der Spaß an der Entwicklung einer tollen Uhr für mich im Vordergrund stehen würde, sondern auch der Gedanke, was man damit Gutes tun könnte. Dazu habe ich einfach zuviel gesehen in der Welt, als dass man dafür blind sein könnte. In Thilo Mühle einen Gleichgesinnten zu finden, war ebenfalls ein großes Glück.“ Wie vereinbart, kommt die Spende aus dem Uhrenverkauf einem Projekt der Lufthansa Mitarbeiterorganisation HelpAlliance e.V. zugute, die unter anderem die Jugendarbeit des Ordens der Salesianer von Don Bosco unterstützt.

Im September besuchten Thilo Mühle und Carsten Göbel das Straßenkinderzentrum „Bosco“ in der indischen Stadt Bangalore, um sich ein eigenes Bild von der Situation der indischen Straßenkinder zu machen. Thilo Mühle zeigte sich sehr beeindruckt: „Wenn man die Situation der Jungs, die wir in den Heimen gesehen haben, mit den bettelnden Kindern im hektischen Getriebe Bangalores vergleicht, dann weiß man, dass das Geld gut angelegt ist.“ Die von Mühle gespendeten 10.000 Euro wurden in ein Fahrzeug investiert, mit dem die Salesianer Kinder schnell aus Notlagen holen und an einen sicheren Ort bringen. Die Salesianer betreiben verschiedene Anlaufstellen für die Straßenkinder und eine Hotline, bei der sich alle melden können, die ein Kind in einer Notlage sehen oder davon wissen, wo Kinder ihrer Rechte beraubt werden.

Ein Projekt, mit dem sich Thilo Mühle sehr gut identifizieren kann, insbesondere nach einem Fußballspiel mit den Kindern auf dem Bolzplatz neben dem Heim, das den Beteiligten nicht nur Freude bereitete, sondern auch das gegenseitige Verständnis verbesserte: „Wir halten die Arbeit, die hier geleistet wird, für enorm sinnvoll und wollen uns längerfristig engagieren.“

http://www.muehle-glashuette.de

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