Uhrmacher & Fachbegriffe der Uhrentechnik
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Geschrieben von: Hans-Werner Balster
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Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 13:31 Uhr |
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Unter Zeit versteht man das Phänomen der Veränderung, das als Übergang von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft wahrgenommen wird. Die Vergangenheit ist dabei der Bereich der Tatsachen, die Zukunft der Bereich der Möglichkeiten. Das Vergehen der Zeit macht aus Möglichkeiten Tatsachen, aus Zukunft Vergangenheit. Die Frage nach dem Wesen der Zeit gehört zu den ältesten Fragen der Philosophie. |
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Geschrieben von: Hans-Werner Balster
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Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 08:47 Uhr |
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Messgerät zur schnellen Feststellung des momentanen Ganges einer Uhr
Moderne Zeitwaagen vergleichen die Schwingungen der Unruh einer zu prüfenden Uhr mit denen eines schwingenden Quarzkristalls als Zeitmaß. Dazu wird das vom Uhrwerk erzeugte Tick-Geräusch mit einem Mikrofon aufgenommen und mit der gewünschten Frequenz verglichen. Da die Ganggenauigkeit einer mechanischen Uhr auch von der Lage abhängig ist, ist dies eine schnelle Möglichkeit, um eine Abweichung festzustellen. Die Zeitwaage ermöglicht eine schnelle Ermittlung von Gang- und Lagenfehlern und von vielen Fehlern am Gangregler. Dabei kann auch ein Abfallfehler sowie bei neueren, elektronischen Geräten, die Amplitude der Unruh analysiert werden. |
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Geschrieben von: Hans-Werner Balster
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Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 13:32 Uhr |
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Volkstümliche Bezeichnung für eine dicke Taschenuhr. Mit "Oignon Ludwig XIV" wird ein Taschenuhrtyp bezeichnet, der etwa 1690 bis 1730 gefertigt wurde. |
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Geschrieben von: Hans-Werner Balster
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Donnerstag, den 29. Januar 2009 um 16:48 Uhr |
 Diese Hemmung wurde schon 1695 von Thomas Tompion (1639 - 1743) erfunden und von George Graham 1720 entscheidend weiterentwickelt. Doch erst 100 Jahre später löste die Konstruktion die Spindelhemmung bei tragbaren Uhren ab.
Das Hemmungsrad trägt kronenartige Zähne, die in einem Schuh enden. Diese greifen über einen kompliziert gestalteten Ausschnitt in das Innere der hohlen Unruhwelle ein. Dabei gleiten die Zähne beim Vor- und Rückschwingen der Unruh an den Kanten des Zylinderfensters ab und bewirken dabei einerseits eine Phase der Ruhe, andererseits geben sie beim Fortschreiten einen Impuls an die Zylinderwelle ab.
Werke mit Zylinderhemmung waren um 1900 selbst bei goldenen Damen Taschenuhren weit verbreitet. Zylinderwerke würden bis etwa 1940 gebaut. Seit den 1920er Jahren wurden Zylinderwerke nur noch für billigere Armbanduhren verwendet. |
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