gemäß einem Artikel von nzz.ch werden selbst in der boomenden Schweizer Uhrenindustrie die Uhrmacher knapp. Auch in Deutschland sind viele Uhrmacher bereits nahe an dem Rentenalter. Auf ausreichende Ausbildung von Nachwuchs wurde in den letzten Jahrzehnten kaum Wert gelegt. Zudem wurde in den 80er Jahren eine ganze Uhrmachergeneration wegrationalisiert. Heute muss man auch in größeren deutschen Städten nach einem Uhrmacher, (nicht Uhrenhändler) der in der Lage ist auch ältere Uhren fachgerecht zu reparieren, schon etwas suchen. Diese Situation wird sich in den nächsten Jahren sicherlich nicht mehr entspannen.
Mittlerweile ist nicht mal mehr ein Meister mehr erforderlich um eine Uhrmacherwerkstatt zu betreiben. Wer erwirbt dann noch den Titel und die Fähigkeiten eines Uhrmachermeisters? Wer soll dann in Zukunft Lehrlinge ausbilden? Wer repariert dann 2016 noch Chronografen, antike Uhren und die Konfirmationsuhr des Großvaters??






