Uhrmacher
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Geschrieben von: Hans-Werner Balster
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Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 12:11 Uhr |
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(* um 1479/1480 in Nürnberg; † August 1542 in Nürnberg; vermutlich falsch auch Hele) war ein deutscher Schlossermeister und wohl Erfinder der am Körper tragbaren Uhr in Deutschland.
Über Henleins Leben ist nicht viel bekannt. 1509 wurde er Schlossermeister. Um 1510 gelang es ihm, als Erster in Deutschland eine am Körper tragbare Uhr zu bauen. Versuche, die Mechanik von Standuhren einfach im kleineren Maßstab nachzubauen, waren bisher immer fehlgeschlagen. Henleins Erfolg lag in der Verkleinerung der Zugfeder, durch eine Federbremse erzielte er eine gleichmäßige, verlangsamte Abgabe der Antriebskraft. Dadurch liefen Henleins Uhren bis zu 40 Stunden, bevor sie aufgezogen werden mussten. Möglicherweise besaßen seine Uhren Dosen- und Trommelform und waren mit Stundenschlag ausgestattet. Nach einer anderen Theorie waren seine Uhren kugelförmig in Gehäuse von Bisamäpfeln gebaut. Laut den Nürnberger Stadtakten erhält er 1524 am 11. Januar 15 Gulden für einen "vergulten pysn Apffel für all Ding mit einem Oraiologium". Beide Formen sind nicht zu verwechseln mit den Nürnberger Eiern, die erst nach Henleins Tod gebaut wurden. Eine zweifelsfrei von Henlein gefertigte Uhr ist nicht bekannt; die Echtheit (angeblich von ihm) signierter Uhren in verschiedenen Sammlungen wird gemeinhin bezweifelt.
Peter Henlein gilt für die Uhrmacherschaft des deutschen Sprachraums seit Jahrhunderten als historische Integrationsfigur von nationalem Rang. Die 500. Wiederkehr seines mutmaßlichen Geburtstages (1979) ging jedoch mit erheblichen öffentlichen Disputen über die Bühne. |
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Geschrieben von: Hans-Werner Balster
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Dienstag, den 10. März 2009 um 07:11 Uhr |
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(* 17. August 1761 in Concord, New Hampshire; † 13. Juni 1855 in Concord, New Hampshire) war ein amerikanischer Uhrmacher.
Hutchins war der Sohn von Gordon Hutchins und seiner Frau Dorothy Stone. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Abel war er Lehrling bei Simon Willard in Roxbury, Massachusetts, einem bekannten Uhrmacher und Erfinder. Ob Hutchins wirklich der Erfinder des ersten Weckers war ist in der Fachwelt umstritten.,möglicherweise gabe es schon frühere Exemplare in Deutschland und England.. Im 18. Jahrhundert ließ man sich morgens von der Sonne wecken, Hutchins musste aber um 4 Uhr aufstehen, um zur Arbeit zu gelangen, wenn es noch dunkel war. 1787 konstruierte er ein Gehäuse aus Pinienholz, in das er eine seiner vorhandenen Messinguhren einbaute. Mithilfe eines Zahnrades löste die Uhr um vier Uhr morgens einen Schlag auf eine Glocke aus. Das Geräusch war laut genug, um Hutchins zu wecken. Der Wecker besaß noch keine Möglichkeit, eine andere Weckzeit einzustellen. |
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Geschrieben von: Hans-Werner Balster
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Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 17:47 Uhr |
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(* 14. April 1629 in Den Haag; † 8. Juli 1695 in Den Haag), auch Christianus Hugenius, war ein niederländischer Astronom, Mathematiker und Physiker.
Neben der Astronomie interessierte sich Huygens auch für die Mechanik. Er formulierte die Stoßgesetze und beschäftigte sich mit dem Trägheitsprinzip und Fliehkräften. Seine Untersuchungen von Pendelbewegungen konnte er zum Bau von Pendeluhren nutzen. Schon Galilei hatte eine Pendeluhr entworfen, aber nicht gebaut. Huygens konnte seine Uhr zum Patent anmelden. Die in seinem Auftrag von Salomon Coster gebauten Uhren wiesen eine Gangungenauigkeit von nur zehn Sekunden pro Tag auf, eine Präzision, die erst hundert Jahre später überboten werden konnte. Später konstruierte er auch Taschenuhren mit Spiralfedern und Unruh. |
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Geschrieben von: Hans-Werner Balster
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Dienstag, den 10. März 2009 um 05:43 Uhr |
 (* 18. Februar 1815 in Dresden; † 3. Dezember 1875 in Glashütte) trat als 15 Jähriger das Dresdner Polytechnikum ein und erlernte anschließend beim sächsischen Hofuhrmacher Johann Christian Friedrich Gutkaes sen. den Beruf des Uhrmachers. Ab 1837 bereiste er Frankreich, die Schweiz und Großbritannien, um sein Wissen und seine Fertigkeiten bei berühmten Uhrmachern zu vervollkommnen. Der berühmte Pariser Uhrmacher Thaddäus Winnerl bot ihm eine Stelle auf Lebenszeit an, dennoch kehrt Lange 1841 nach Sachsen zurück und wurde mit Gustav Bernhard Gutkaes Teilhaber der Firma "Gutkaes & Lange" in Dresden.
Am 7. Dezember 1845 gründete Ferdinand Adolph Lange in Glashütte mit seinem späteren Schwager, dem Uhrmacher Friedrich August Adolf Schneider - finanziell unterstützt von der königlich-sächsischen Regierung mit einem rückzahlbaren Darlehen von 7.820 Talern - die Uhrenmanufaktur „A. Lange, Dresden", die ab 1868 nach Eintritt seines Sohnes Richard Lange als Mitinhaber unter A. Lange & Söhne firmierte. 1875 trat auch der Sohn Friedrich Emil Lange in die Firmenleitung ein. Die dortige strukturschwache Region bot vor allem das für den Beginn einer wirtschaftlichen Uhrenproduktion unerlässliche niedrige Lohnniveau. Gleichzeitig erfüllte er seine gegenüber der sächsischen Regierung eingegangene Verpflichtung und begann mit der Ausbildung von Uhrmachern in Glashütte und legte so den Grundstein für die sich daraus entwickelnde Uhrenindustrie. Deren weitere Entwicklung förderte Lange, indem er qualifizierte Mitarbeiter zur Gründung eigener Unternehmen ermunterte. Beispiel dafür sind die Manufakturen von Adolf Schneider und Julius Assmann.
Im Gegensatz zu der zu dieser Zeit sonst noch sehr handwerklichen Uhrenherstellung strebte Lange eine arbeitsteilige Produktion der Einzelteile an, versuchte die theoretischen Grundlagen der Feinmechanik zu vertiefen und für die Uhrenfertigung zu nutzen. Ferdinand Adolph Lange entwickelte unter anderem neue Präzisionswerkzeuge und Messgeräte. Diese Methoden, sowie die von Lange im Uhrenbau eingeführten technische Verbesserungen, erlaubten alsbald die Herstellung von hochwertigen und sehr präzisen Taschenuhren zu akzeptablen Preisen in wirtschaftlichen Stückzahlen.
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